Über Mich
Nele Hohenhaus
Osteopathische Pferdetherapeutin
- 2020-2022 Ausbildung zur Osteopathischen Pferdetherapeutin nach Barbara Welter-Böller (FN anerkannt)
- 2024 Fascia Manipulation nach STECCO Level 1
- 2025 Fascia Manipulation nach STECCO Level 2
Langjährige Pferdeerfahrung und Fortbildungen
- Aktive Teilnahme an Kursen bei Elsa Sinclair „Freedom based training“
- 2018-2021 Langzeitpraktikum „Akademische Reitkunst“ in Portugal
- Medizinisch funktionelles Pferdetaping
- Dry Needling nach Schachinger
- Ganganalyse und Lahmheitserkennung nach Osteo-Dressage
- Craniosakrale Therapie nach Welter-Böller
- Verschiedene Weiterbildungen „Biotensegrales Pferdetraining“
- Körperarbeit nach Masterson (Basisseminar)
- Onlinevorträge Trageerschöpfung beim Pferd mit Dr. Sandra Ruzicka
- Fortbildung Ilium & Sacrum
- Online-Trainingsjahr bei Anna Jantscher
- Regelmäßiger fachlicher Austausch mit Kolleginnen
- 2014-2019 Studium Soziale Arbeit in Hamburg
unsere geschichte
Wie sehr Körper und Geist miteinander zusammenhängen, lehrt mir jeden Tag mein arabisches Vollblut Saamid Ar Ras. Der Tierschutz rettete ihn aus der Einzelhaltung mit Schafen, mit denen er seine ersten drei Lebensjahre aufgewachsen war. Er verhielt sich beim Anreiten eher unkooperativ und buckelte seine damalige Reitbeteiligung mehrmals ab. Als es nicht mehr möglich war, einen Fuß in den Steigbügel zu stellen, übernahm ich ihn als Pflegebeteiligung und irgendwann später als erstes eigenes Pferd.
Drei wunderbare Jahre durften wir in Portugal wohnen und uns dort intensiv mit der akademischen Reitkunst am Boden beschäftigen. Wir wanderten sechs Wochen an der portugiesischen Küste entlang und an meiner Ausbildung zur osteopathischen Pferdetherapeutin war Sam intensiv als Lehrmeister beteiligt – und ist es bis heute.
Mit den Jahren zeigten sich immer mehr körperliche Probleme und Diagnosen. Je mehr ich anfing, Zusammenhänge zu verstehen, desto klarer wurde mir: Er war nie ein „schwieriges“ Pferd, sondern ein Pferd in Schwierigkeiten. Dieses Verständnis prägt meine heutige Arbeit mit Pferden, weshalb ich das Zusammensein mit Pferden grundsätzlich und insbesondere die Therapie oder das Training immer mit besonderem Fokus auf Verhalten und Mimik gestalte.
Je mehr ich über Pferdeausbildung lerne und den Körper des Pferdes mit all seinen Besonderheiten verstehe, desto mehr kann ich mein Pferd gezielter mit Behandlungen und Trainingseinheiten unterstützen. Zum Glück kann er so trotz seiner Einschränkungen im Bewegungsapparat (verschiedenste arthrotische Veränderungen) immer wieder in gesunde Bewegungsmuster und zu Freude an den Bewegungen finden. Wir müssen also nicht (perfekt) reiten können, um unsere Pferde zu unterstützen. Am Boden ist ebenso viel möglich.
Ich lege weiterhin sehr viel Wert auf Fort- und Weiterbildung und bin davon überzeugt, dass ein Leben kaum ausreicht, um jegliche Themen rund ums Pferd vollumfänglich zu begreifen und zu durchdringen. Jedes Pferd bringt eigene Themen mit sich und lässt einen neue Puzzlesteine erkennen, die nach und nach ein großes Ganzes bilden. Gerade in diesem Prozess liegt für mich enorm viel Faszination und Freude!
